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Der minimalinvasive Eingriff der laparoskopischen Cholezystektomie

Chirurg: Dr. Luca Pappalardo

Die laparoskopische Cholezystektomie ist eine minimalinvasive Methode, um eine entzündete Gallenblase operativ zu entfernen. Weil der Eingriff minimalinvasiv erfolgt, sind die Vorteile für die Patientinnen und Patienten enorm: von der geringeren Invasivität über die Reduktion der postoperativen Schmerzen bis zu kürzeren Erholungszeiten.

Am Chirurgiezentrum St. Anna ist es Dr. Luca Pappalardo, der Cholezystektomien vornimmt, und zwar sowohl als Laparoskopie, also minimalinvasiv, als auch als Laparotomie, also offen. Dr. Pappalardo hat sein Medizinstudium an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck abgeschlossen und einen Facharzttitel für Allgemeinchirurgie an der Universität Salzburg erworben. Zudem verfügt er über eine nahezu zwanzigjährige Berufserfahrung, die er in der Abteilung für Allgemeinchirurgie des Krankenhauses Meran erworben hat.

Im Laufe seiner beruflichen Tätigkeit hat er umfassende Erfahrung in chirurgischen Eingriffen an Gallenblase und Darm sowie in der proktologischen Chirurgie, der Bauchwandchirurgie und der Schilddrüsenchirurgie gesammelt. Darüber hinaus führt er regelmäßig ambulante Eingriffe durch, etwa die Entfernung von Lipomen, Talgzysten und Fibromen sowie die Korrektur eingewachsener Nägel.

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Was kann man sich unter dem minimalinvasiven Eingriff einer laparoskopischen Cholezystektomie vorstellen?

Als Cholezystektomie wird die chirurgische Entfernung der Gallenblase bezeichnet. Diese kann notwendig sein, wenn Schmerzen, Übelkeit, Verdauungsstörungen oder gar Entzündungen auftreten. Grund für diese Symptome sind Gallensteine aus Salzen und Cholesterin, die den Gallenfluss beeinträchtigen können.

Angezeigt ist die Operation in jedem Fall nach Leberkoliken, bei einer Entzündung der Gallenblase und anderen Krankheitsbildern, die die Gallenwege oder die Bauchspeicheldrüse betreffen. Zudem dient derselbe Eingriff zur Entfernung gutartiger Tumoren, etwa von Polypen oder Adenomen, die in manchen Fällen zu bösartigen neoplastischen Erkrankungen entarten können.

Heute werden Cholezystektomien meist laparoskopisch durchgeführt, also minimalinvasiv. Das heißt nichts anderes, als dass der Chirurg drei bis vier Einschnitte mit einer Länge von weniger als einem Zentimeter vornimmt, in die er ein optisches Instrument, das Laparoskop und die anderen notwenigen chirurgischen Instrumente einführen kann. Nur bei komplexen anatomischen Verhältnissen oder Verwachsungen wird die Laparotomie bevorzugt, also der traditionelle Schnitt.

Herr Dr. Pappalardo, die Cholezystektomie ist ein weit verbreiteter Eingriff, Sie führen ihn am Chirurgiezentrum St. Anna aber mit einer Besonderheit aus. Welche sind die Gründe für die guten Ergebnisse?

Dr. Pappalardo: Die guten Ergebnisse hängen von mehreren Faktoren ab: der über viele Jahre gesammelten Erfahrung bei Cholezystektomien, einer sorgfältigen präoperativen Beurteilung der Patientinnen und Patienten, der Professionalität des mich unterstützenden Teams sowie der Verfügbarkeit moderner Operationssäle im Chirurgiezentrum St. Anna.

Und welche sind die Vorteile für die Patientinnen und Patienten?

Dr. Pappalardo: Durch die Minimierung der Invasivität des Eingriffs ergeben sich für die Patientinnen und Patienten eine Reihe von Vorteilen. Sie umfassen

  • eine deutliche Reduktion der postoperativen Schmerzen,
  • die Entlassung innerhalb von 24–48 Stunden nach dem Eingriff,
  • eine schnellere Wiedererlangung der vollen körperlichen Leistungsfähigkeit,
  • minimale Narbenbildung und
  • ein geringeres Risiko postoperativer Komplikationen.

Ist das Chirurgiezentrum St. Anna der geeignete Ort, um die von Ihnen beschriebenen Operationen durchzuführen?

Dr. Pappalardo: Ganz ohne Zweifel. Das Chirurgiezentrum ist hochmodern, sehr gut organisiert und kann ein Team von sehr kompetenten, erfahrenen und engagierten Fachleuten aufbieten. Dazu kommt, dass die Patientinnen und Patienten jeden Komfort genießen, in einem ruhigen Umfeld untergebracht sind und auch die Natur rundum genießen können.

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