Chirurgische Eingriffe zum Einsatz einer Kniegelenksprothese
Chirurg: Dr. Carlo Sacchi
Herausragendes schafft man Schritt für Schritt. Das gilt auch für die minimalinvasive Chirurgie zum Ersatz eines Kniegelenks und die multidisziplinär aufgebaute Fast-Track-Rehabilitation.
Chirurgische Eingriffe zum Einsatz von Kniegelenksprothesen nimmt am Chirurgiezentrum St. Anna Dr. Carlo Sacchi vor. Er kann auf eine lange Erfahrung zurückblicken, die er an den Krankenhäusern von Brixen und Bruneck sowie als Verantwortlicher der Orthopädie-Abteilung der Marienklinik in Bozen in der arthroskopischen und rekonstruktiven Chirurgie gesammelt hat. Dr. Sacchis Interesse gilt zudem einer ständigen wissenschaftlichen Weiterbildung – vor allem mit Blick auf neue Techniken in der Gelenksersatz-Chirurgie. Im besonderen Fall des Kniegelenks ist der Einsatz einer Prothese dann angezeigt, wenn das Gelenk aufgrund von Verschleißerscheinungen, von Arthrose also, seine Funktion nicht mehr erfüllen kann. In solchen Fällen leidet die Lebensqualität der Betroffenen entscheidend.
In Fällen fortgeschrittener Arthrose, also immer dann, wenn Schmerzen und Einschränkungen der Beweglichkeit den Alltag erschweren, gilt der Eingriff zum Kniegelenksersatz heute als effiziente Lösung. Der Eingriff besteht darin, dass zunächst das beschädigte Knochengewebe entfernt und danach das künstliche Gelenk eingesetzt wird. Moderne Prothesen ermöglichen es dank eines innovativen Designs und überaus widerstandsfähiger Materialien, die volle Funktionsfähigkeit des Gelenks wiederherzustellen.
Kniegelenksprothesen: Chirurgie und Rehabilitation am Chirurgiezentrum St. Anna
Am Chirurgiezentrum St. Anna kommt beim Eingriff zum Ersatz eines Kniegelenks, also beim Einsatz einer Kniegelenksprothese eine hochinnovative Methode zum Einsatz, die minimalinvasive Chirurgie mit einer nach dem Fast-Track-Protokoll strukturierten Rehabilitation kombiniert.
Diese Kombination erlaubt es, die Belastung durch den Eingriff zu vermindern, die Beweglichkeit der Patientinnen und Patienten frühzeitig zu fördern und die volle funktionelle Leistungsfähigkeit des Kniegelenks schneller zu erreichen – bei gleichzeitig hohen Standards in Bezug auf Sicherheit und Behandlungsqualität. Jeder Eingriff zum Einsatz einer Kniegelenksprothese am Chirurgiezentrum St. Anna ist auf den jeweiligen Patienten maßgeschneidert. Dazu kommt, dass der Eingriff minimalinvasiv erfolgt, um die vom degenerativen Prozess nicht betroffenen Bänder und osteochondralen Strukturen zu erhalten. Dies bringt erheblich Vorteile für die Patientinnen und Patienten mit sich: aus Sicht der Rehabilitation ebenso wie mit Blick auf eine Wiederaufnahme eines normalen Alltags.
Nach dem chirurgischen Einsatz eines Kniegelenksersatzes wird der Fokus auf die Rehabilitation gelegt, die dem Fast-Track-Protokoll folgt. Dabei arbeiten Anästhesisten, Chirurgen, Physiotherapeuten und Patienten eng zusammen, jede Phase wird detailliert geplant und darauf ausgelegt, den Stress, dem der Körper bei einer Operation ausgesetzt ist, ebenso zu minimieren wie die Dauer des Aufenthalts in der Klinik.
Dank dieses Ansatzes ist eine frühzeitige Rehabilitation nach dem Einsatz der Knieprothese möglich, mit spürbaren Vorteilen in Bezug auf die Genesungszeiten und die Reduktion von Schmerzen. So wird auf Drainagen verzichtet und auch Transfusionen werden vermieden oder deren Einsatz zumindest minimiert. Patienten können so im Normalfall bereits wenige Stunden nach dem Eingriff aufstehen und bald darauf sogar schon wieder Treppen steigen.
Die Vorteile für Patientinnen und Patienten
Die Kombination aus einem minimalinvasiven Eingriff und dem Fast-Track-Protokoll zur Reha bietet zahlreiche Vorteile für Patientinnen und Patienten, die sich einem Kniegelenkersatz unterziehen, darunter
- die Reduktion postoperativer Schmerzen,
- eine frühzeitige Mobilisation bereits in den ersten Stunden nach dem Eingriff,
- eine schnellere Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit,
- eine Verkürzung des Klinikaufenthalts,
- eine schnellere Rückkehr in den Alltag und
- eine höhere Sicherheit im Verlauf des gesamten chirurgischen und rehabilitativen Behandlungsprozesses.
Die enge Verzahnung von Knieendoprothetik und einem strukturierten Rehabilitationskonzept ermöglicht also planbare, sichere und nachhaltige Ergebnisse in der Behandlung der Kniearthrose. Die überschaubare Größe und optimale Organisation des Chirurgiezentrums St. Anna machen es zudem möglich, die strengen Therapiepläne punktgenau und mit größter Effizienz umzusetzen, und zwar auch dank einer engen Zusammenarbeit aller Beteiligten. Das ist in größeren Einrichtungen, wenn überhaupt, nur sehr schwer zu erreichen.
