Ambulante minimalinvasive Behandlung des Morbus Dupuytren

Chirurg: Dr. Frank Nienstedt

Dr. Frank Nienstedt war der erste Handchirurg, der in Südtirol die Einschränkungen beheben konnte, die der Morbus Dupuytren mit sich bringt – dank einer minimalinvasiven Behandlung.

Der Morbus Dupuytren ist eine Krankheit, die sich auf die Beweglichkeit der Hand auswirkt. Diese wird durch eine krankhafte Veränderung des unter der Haut der Hohlhand liegenden Bindegewebes eingeschränkt. Anfangs bilden sich kleine Knoten und Stränge, im weiteren Verlauf kann es zu einer Einkrümmung der Finger kommen. Die Folge sind enorme Schwierigkeiten für die Betroffenen, selbst einfachste Tätigkeiten im Alltag auszuführen, sich etwa das Gesicht zu waschen.

Bis vor kurzem war die chirurgische Entfernung der Stränge im Operationssaal die einzige wirksame Behandlungsmethode der Dupuytren’schen Erkrankung. Allerdings war dieser Eingriff nicht ohne Risiken, bestand doch die Gefahr von Nervenverletzungen, Nachblutungen und Hautnekrosen. Zudem dauerte die Nachbehandlung drei Wochen.

Mittlerweile gibt es eine Alternative zum chirurgischen Eingriff: die perkutane Nadelfasziotomie. Dabei wird der Dupuytren’sche Strang mit einer sehr feinen Nadel so aufgelockert, dass er nachgibt und der behandelte Finger wieder ausgestreckt werden kann. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und wird ambulant in lokaler Betäubung durchgeführt. Danach können die Patienten wieder nach Hause gehen, und zwar nur mit einem Verband, der nach drei Tagen entfernt wird. Die Hand kann danach wieder normal eingesetzt werden, nur besondere Kraftanstrengungen sollten drei Wochen lang vermieden werden.

Am Chirurgiezentrum St. Anna ist Dr. Frank Nienstedt der Spezialist für die Behandlung der Dupuytren’schen Erkrankung. Er ist gebürtiger Hamburger, Experte in Handchirurgie und derzeit der einzige Chirurg im Land, der die beschriebene minimalinvasive Behandlung der Dupuytren’schen Erkrankung erfolgreich durchführt.

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