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Minimalinvasive Behandlung von Frakturen der Wirbelkörper mit Ballonkyphoplastie

Chirurg: Dr. Reinhold Kofler

Im Chirurgiezentrum St. Anna werden Frakturen der Wirbelkörper minimalinvasiv behandelt. Die Ballonkyphoplastie ermöglicht eine rasche Schmerzlinderung und hilft den Patientinnen und Patienten, ihre Beweglichkeit schneller wiederzuerlangen.

 

Im Chirurgiezentrum St. Anna ist Dr. Reinhold Kofler der Spezialist für Ballonkyphoplastien, also für die minimalinvasive Behandlung von Wirbelfrakturen. Dr. Kofler ist Orthopäde und hat sich im Laufe seiner Karriere auf Erkrankungen der Wirbelsäule spezialisiert.

34 Jahre lang war Dr. Kofler Teil der orthopädischen Abteilung des Krankenhauses Brixen, seit 2014 ist er ausschließlich privat tätig, auch um seinen Schwerpunkt auf die Behandlung von Pathologien der Wirbelsäule legen zu können. Sein Fokus liegt dabei auf minimalinvasiven Operationstechniken, etwa auf der endoskopischen Diskektomie, mit der ein Bandscheibenvorfall ohne größere Einschnitte behandelt werden kann. Derselben Philosophie folgt auch die minimalinvasive Behandlung von Wirbelbrüchen, sei es osteoporotisch, sei es traumatisch bedingten.

„Im Chirurgiezentrum St. Anna habe ich ein sehr professionelles und gut organisiertes Umfeld mit einer hochmodernen technischen Ausstattung vorgefunden“, erklärt Dr. Kofler. „Dieses macht die optimale Anwendung minimalinvasiver Verfahren überhaupt erst möglich.“

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Was ist eine Ballonkyphoplastie?

Die Ballonkyphoplastie ermöglicht eine minimalinvasive Behandlung von Wirbelkörperfrakturen, und zwar unabhängig davon, ob diese durch Osteoporose oder Traumata verursacht wurden.

Während des Eingriffs führt der Chirurg über einen kleinen Hautschnitt ein dünnes Instrument in den gebrochenen Wirbelkörper ein. Ist dies geschafft, folgt ein kleiner Ballon, der vorsichtig aufgeblasen wird. So kann die Höhe des Wirbelkörpers teilweise wiederhergestellt und ein Hohlraum im Inneren geschaffen werden.

Dieser Hohlraum wird anschließend mit einem speziellen Knochenzement gefüllt. Der Zement stabilisiert den Wirbelkörper und stärkt seine Struktur.

Wann wird ein solcher Eingriff empfohlen?

Die Ballonkyphoplastie kommt insbesondere in folgenden Fällen zum Einsatz:

  • Wirbelkörperfrakturen infolge von Osteoporose
  • Frische traumatische Wirbelkörperfrakturen, mit intakter Hinterwand (insbesondere bei älteren Patienten)

Wirbelkörperfrakturen, deren Ursache eine Osteoporose ist, gehören zu den häufigsten Ursachen für Rückenschmerzen bei älteren Menschen. Gerade bei solchen Patientinnen und Patienten bringen konservative Maßnahmen, also etwa die Schonung, das Tragen eines Stützkorsetts oder eine medikamentöse Therapie oft nicht die gewünschte Besserung, weshalb die Ballonkyphoplastie eine wirksame minimalinvasive Behandlungsoption sein kann. Sie stabilisiert den gebrochenen Wirbelkörper und führt zu einer schnellen Schmerzlinderung.

Vorteile minimalinvasiver Behandlungen für Patientinnen und Patienten

Vergleicht man sie mit klassischen Wirbelsäulenoperationen, bietet die Ballonkyphoplastie zahlreiche Vorteile.

Weil der Eingriff minimalinvasiv durchgeführt wird, sind nur sehr kleine Hautschnitte erforderlich, das operative Trauma ist daher sehr gering. Dadurch lassen sich nicht nur die postoperativen Schmerzen, sondern auch die Genesungszeit deutlich vermindern. In jedem Fall aber liegt ein wesentlicher Vorteil für die Patientinnen und Patienten in der raschen Schmerzlinderung und dem Wiedererlangen der Beweglichkeit schon wenige Stunden nach dem Eingriff.

Minimalinvasive Wirbelsäulenchirurgie im Chirurgiezentrum St. Anna

Im Chirurgiezentrum St. Anna werden unterschiedliche minimalinvasive Methoden angeboten, um Erkrankungen der Wirbelsäule zu behandeln. Dazu zählen die endoskopische Diskektomie bei Bandscheibenvorfällen sowie die Ballonkyphoplastie zur Behandlung von Wirbelkörperfrakturen.

Die langjährige Erfahrung von Dr. Reinhold Kofler und der Einsatz von moderner Medizintechnik ermöglichen eine schonendere Behandlung dieser Erkrankungen mit kürzeren Erholungszeiten für die Patientinnen und Patienten.

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