Akupunktur ist ein therapeutischer Ansatz, der auf die traditionelle chinesische Medizin zurückgeht und seit mehr als 2500 Jahren angewandt wird. Man nutzt dabei feinste Nadeln, die an ganz bestimmten Punkten des Körpers in die Haut gestochen werden. Zugrunde liegt der Akupunktur die chinesische Philosophie, nach der die Lebensenergie des Körpers, im Chinesischen „Qi“ (wird „Tschi“ gesprochen), auf ganz bestimmten Bahnen durch den Körper fließt. Ist dieser Energiefluss unterbrochen oder aus dem Gleichgewicht geraten, treten Gesundheitsprobleme auf. Die Akupunktur zielt darauf ab, das Fließen des Qi wieder ins Gleichgewicht zu bringen und so die Selbstheilungskraft des Körpers anzuregen und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern.

Komplementäre Behandlungsmethode

Die Akupunktur ist von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wegen ihrer Effizienz bei der Behandlung unterschiedlichster Krankheitsbilder anerkannt, die auch von zahllosen Studien vor allem zur Behandlung chronischer Schmerzen belegt wird. Damit wird die Akupunktur zu einer überaus nützlichen komplementären Behandlungsmethode, vor allem für alle jene, die chronische oder auch akute Schmerzen, etwa nach chirurgischen Eingriffen, Stress oder Funktionsstörungen auf natürliche Art und Weise behandeln lassen wollen.

Dazu kommt, dass die Akupunktur – wird sie von Fachleuten angewandt – als überaus sichere Behandlungsmethode gilt und keine Nebenwirkungen mit sich bringt.

Akupunktur und Komplementärmedizin in der Klinik St. Anna: Ganzheitlich gegen chronische Schmerzen, funktionelle Beschwerden und für eine bessere Lebensqualität.

An der Privatklinik St. Anna ist Dr. Alessandro Peracchi verantwortlich für Akupunkturbehandlungen. Er leitet die Ambulanz für Komplementärmedizin und Akupunktur an der Klinik. Als Facharzt für Pädiatrie und Neonatologie sowie Psychotherapeut hat Dr. Peracchi eine Zusatzausbildung in Akupunktur abgeschlossen und sich zudem in Aurikulotherapie und der Energetik lebender Systeme weitergebildet, unter anderem bei Prof. Maurice Mussat. Als ehemaliger Dozent für Biophotonen in der Onkologie an der Universität Sapienza in Rom bringt er eine umfassende und multidisziplinäre medizinische Ausbildung in seine Tätigkeit ein, wobei der Schwerpunkt auf Komplementärmedizin und einer ganzheitlichen Betreuung der Patientinnen und Patienten liegt.

Akupunktur: Wie funktioniert das?

Eine Akupunktur-Therapiesitzung dauert meist zwischen 15 und 30 Minuten. Dr. Peracchi setzt dabei feinste Nadeln an ganz bestimmten Punkten des Körpers in die Haut. Diese Nadeln können für eine längere Zeit an diesen Stellen belassen oder auch manipuliert werden. In jedem Fall ist das Setzen der Nadeln schmerzfrei, manche Patientinnen oder Patienten spüren höchstens ein Wärmegefühl oder ein leichtes Kribbeln.

Dadurch, dass die Nadeln entlang der sogenannten Meridiane gesetzt werden, wird das Nervensystem stimuliert, es setzt daraufhin Neurotransmitter, Hormone und andere Stoffe frei, die Schmerz lindern, die Stimmung aufhellen, den Blutfluss anregen und so Entzündungen hemmen können.

Vor Beginn der Behandlung werden die Patientinnen und Patienten von Dr. Peracchi in jedem Fall einer Visite unterzogen. Bei dieser werden nicht nur die medizinischen Ursachen abgeklärt, die den Gesundheitsproblemen zugrunde liegen, sondern es wird auch analysiert, an welchen Punkten die Akupunktur ansetzt.

Was kann man mit Akupunktur behandeln?

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkennt die Wirkung von Akupunktur für diverse Krankheitsbilder an. Dieser Anerkennung fußt auf zahllosen Studien, in denen die Wirkung der Akupunktur nachgewiesen wurde, etwa bei der Behandlung chronischer Schmerzen wie Kreuzschmerzen, Migräne, Arthrose etc.

An der Privatklinik St. Anna behandelt Dr. Peracchi folgende Probleme und Krankheitsbilder mit Akupunktur:

Schmerzen des Bewegungsapparates und der Gelenke

  • Rückenschmerzen (Kreuzschmerzen, Ischias)
  • Nacken- und Schulterschmerzen
  • Schmerzen an der Halswirbelsäule
  • Arthrose
  • Sehnenscheidenentzündungen
  • Knieschmerzen
  • Karpaltunnelsyndrom
  • Frozen Shoulder
  • Plantarfasziitis

Neurologische Störungen

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Neuralgien (z. B. Trigeminusneuralgie)
  • Gesichtslähmung (Bell’sche Lähmung)

Gastrointestinale Störungen

  • Reizdarmsyndrom
  • Gastritis
  • Übelkeit und Erbrechen (etwa während einer Chemotherapie)

Atembeschwerden 

  • Asthma
  • Allergischer Schnupfen
  • Sinusitis

Störungen des gynäkologischen und reproduktiven Systems

  • Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhoe)
  • Prämenstruelles Syndrom (PMS)
  • Symptome der Menopause

Psychische und emotionale Störungen

  • Angstzustände
  • Depression
  • Stress und Schlaflosigkeit

Andere Störungen

  • Hautkrankheiten (z. B. atopische Dermatitis)
  • Reduktion der Abhängigkeit von Nikotin oder anderen Substanzen
  • Unterstützung bei der Schmerzbehandlung während einer Krebsbehandlung

Dr. Alessandro Peracchi steht Patientinnen und Patienten der Privatklinik St. Anna für Akupunkturbehandlungen in der Ambulanz für Komplementärmedizin und Akupunktur zur Verfügung.

Wer einen Termin für eine Untersuchung zur Abklärung einer Akupunkturbehandlung vormerken möchte,  kann dies