Schmerztherapie und konservative Behandlung der Wirbelsäule

colonnavertebrale

Dr. Roberto Pittini, Dr. Reinhold Kofler, Dr. Ivo Garoscio

 

- Pharmakologischen Schmerztherapie und bei der Anwendung lokoregionaler und komplementärer Methoden.

- Rückenschmerzen mittels CT- und Ultraschall- gesteuerter Infiltrationen.

Computergesteuerte Facetten-Infiltration Chronische Schmerzen an der Lenden- oder Halswirbelsäule sind ein in der Bevölkerung weit verbreitetes Leiden. Sehr oft wird zu Unrecht die Bandscheibe als Übeltäter beschuldigt. Viel häufiger liegt die Ursache jedoch in einem knöchernen Verschleiß an den Wirbelgelenken. Es handelt sich also um einen Arthrose-Schmerz.
Um zu testen, ob die Wirbelgelenke auch in Ihrem Fall die Ursache Ihrer Beschwerden sind, wird eine Betäubung der betroffenen Wirbelgelenke vorgenommen. Dabei werden 2 bis 6 Gelenke mit einem örtlichen Betäubungsmittel angespritzt. Tritt nach dieser „Facetteninfiltration“ Schmerzfreiheit oder eine 80-prozentige Linderung der Beschwerden ein, ist die Diagnose „Facettensyndrom“ (oder : Wirbelgelenkarthrose) bewiesen. Damit die Wirkung der Infiltration möglichst lange anhält, wird dem örtlichen Betäubungsmittel etwas Kortison zugesetzt. Der Erfolg der Behandlung kann dann mehrere Wochen anhalten. Die Infiltrationen können bei Bedarf wiederholt werden.
Der Patient muss nicht nüchtern sein. Der Eingriff erfolgt Computertomographie (CT) -gesteuert. In Bauchlage werden zunächst die zu behandelnden Wirbelgelenke im CT dargestellt. Dann werden die aus den gewonnenen Bildern berechneten Punktionsstellen an der Haut des Patienten markiert. Nun werden die Nadeln an die errechneten Zielpunkte geführt. Schließlich wird das Medikament an die Gelenke gespritzt. Die Behandlung dauert insgesamt etwa 10 Minuten.
Wenn die Behandlung eine gute Wirkung zeigt, der Effekt aber nicht lange vorhält, kann zu einem späteren Zeitpunkt ggf. eine Schmerznervverödung (siehe Infoblatt) erfolgen.
Komplikationen sind selten. Es können in Einzelfällen harmlose Blutungen in die Muskulatur oder aus den Punktionsstellen auftreten. In ganz seltenen Fällen treten lokale Entzündungen unter Umständen mit Eiter oder Abszessbildungen auf ( unter 1 %).

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